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Workshops 2020

The workshops offer an artistic experience and exchange during the festival and are dedicated to women* and girls*.

Internationales Frauen*Theater-Festival trifft Internationalen Mädchen*tag

Ein Workshop für Mädchen* mit Bárbara Luci Carvalho & Lena-Mareike Kompa

Jedes Jahr feiert Frankfurt den Internationalen Mädchen*tag (IM*T), um auf die Rechte von Mädchen* aufmerksam zu machen. Dieses Jahr wird es am 09.10.2020 eine Kundgebung von und für Mädchen* auf dem Goetheplatz geben (für mehr Infos dazu folgt @imt_ffm auf Instagram).

Und wir wollen mit euch einen Rhythmus für den IM*T entwickeln!

Wir gestalten im Workshop unsere eigenen Instrumente und geben dem Song zum IM*T zusammen mit einer kleinen Choreographie einen Rhythmus, damit ihr bei der Kundgebung laut sein könnt und auch mit Mund-Nase-Schutz eine Stimme habt!

Ritual und Empowerment im Tanz

Workshop mit Stephanie Bangoura

Wie können wir Rituale in Tanzkursen so einsetzen, dass sie die Tänzer*innen stärken? Der Workshop teilt Erfahrungen aus 20 Jahren praktischer Forschung zur Frage, wie Tänzer*innen im Tanzritual darin bestärkt werden können, im Dialog mit ihrer inneren Welt, Live-Musik, den Ahnen und allem, was da ist, zu improvisieren.

Stephanie Bangoura ist Tänzerin, Tanzlehrerin und Gestalttherapeutin. Sie leitet die Bangoura Group und ist Gründerin des Vereins „Tanz der Kulturen“. Seit über 20 Jahren arbeitet Stephanie hauptberuflich mit afrikanischen Tanzformen und gibt sie in verschiedenen Zusammenhängen weiter. Egal, ob als Performerin oder als Dozentin in Salvador, Havanna, New York und Paris oder als Therapeutin in Hamburg: Stephanie versteht Tanz als Beziehungskunst im Sinne des Philosophen Martin Buber. 2011 schloss sie ihr M.A.-Studium in Performing Arts an der Staatlichen Universität von Bahia in Brasilien als Stipendiatin des brasilianischen Forschungsministeriums (Ministério da Ciência, Tecnologia, Inovações e Comunicaçõesdes) ab. Seitdem arbeitet sie am theoretischen Fundament einer ganzheitlichen Tanzpädagogik, die aus afrikanischen Musiktraditionen schöpft und folkloristische Stereotype hinterfragt, aufdeckt und transformiert.

THE ECHO OF SILENCE

Workshop mit Julia Varley
Stimmliche Inszenierung für Schauspieler*innen und Sänger*innen

Der Workshop befasst sich mit der Einheit von körperlichem und stimmlichem Impuls, der Verbindung zwischen Sing- und Sprechstimme und mit der Beziehung zwischen Text und Handlung. Die Teilnehmer*innen werden individuell und im Chor arbeiten, um die charakteristische Großzügigkeit/Freigiebigkeit der Stimme in dem Moment zu erreichen, wenn sie dem umgebenden Raum angeboten wird.

Julia Varley arbeitet als Schauspielerin am Odin Teatret in Dänemark. Sie ist außerdem aktiv als Regisseurin, Lehrerin, Organizerin und Schriftstellerin. Vor ihrer Beschäftigung am Odin Teatret arbeitete sie in Mailand mit Teatro del Drago, Centro Sociale Santa Marta und Circolo La Comune und verdiente ihr Geld als Produktionsassistentin für Film. Zusammen mit Odin Teatret lehrt Julia Varley an Schulen und Universitäten. Ihre Erfahrungen bringt sie in vier Arbeiten zusammen,  u.a. in The Echo of Silence.  Seit den Anfängen im Jahr 1986 ist sie aktiv in „The Magdalena Project“, einem Netzwerk von Frauen im zeitgenössischen Theater. Sie ist außerdem künstlerische Leiterin des Transit International Festival, Holstebro und Herausgeberin von The Open Page, einer Zeitschrift, die sich der Arbeit von Frauen im Theater widmet. Sie hat verschiedene Theaterproduktionen geleitet und als Regieassisstentin für zwei Filme gearbeitet. Julia Varley hat zwei Bücher geschrieben: Wind in the West – a novel by a theatre character  und Notes of an Odin Actress – Stones of Water. Ihre Artikel und Essays wurden in Zeitschriften wie The Mime Journal, New Theatre Quarterly und Teatro e Storia veröffentlicht.

  • Datum: Freitag, 25. September 2020
  • Zeit: 10:00 – 13:00 Uhr
  • Ort: Groove Dance Studio, Wächtersbacher Str. 76, 60386 Frankfurt
  • Gebühr: 30 €
  • Teilnehmer*innen: max. 16
  • Sprache: Englisch
  • Zielgruppe: Schauspieler*innen und Sänger*innen
  • Voraussetzung: Die Teilnehmer*innen sollten einen Text (Lyrik oder Prosa) und ein Lied gut kennen, beides zum Thema Stille.
  • Website: https://odinteatret.dk/

TEIL:WEISE MEHR WERDEN

Workshop mit Mareike Buchmann

Wir brauchen einander, um unsere Begrenzungen zu erfahren und wir brauchen einander, um unsere begrenzten Perspektiven zu erweitern. Der Workshop  erforscht auf den theoretisch-philosophischen Säulen von Donna Haraways Theorie einer feministischen Objektivität und Sara Ahmeds Queer Phenomenology, wie wir uns unter Anerkennung einer jeweils begrenzten Perspektive in Bewegung orientieren. Orientierung heißt laut Sara Ahmed zunächst, zu wissen, wo ich mich befinde. Sie hat etwas damit zu tun, wie und wo wir Platz einnehmen und mit welcher spezifischen Wirksamkeit wir uns bewegen, Raum nehmen und Körper ausbilden. Wie kommen wir jedoch dazu, dass wir uns in diese und nicht in jene Richtung bewegen? Aus einer somatischen, performativen und phänomenologischen Perspektive betrachtet, resultiert Orientierung aus verkörperten Wiederholungen, die eine Spur zur Gewohnheit prägen. Im Workshop arbeiten wir mit einem Ansatz, den ich ZOOM IN – ZOOM OUT nenne. Durch somatische Praktiken, anregende Imaginationen, spekulative Bewegungsentwürfe und geteilte Räumlichkeit sensibilisieren wir den inneren Orientierungssinn und verbinden uns gleichzeitig mit dem äußeren Geschehen. Wir verstehen unseren Körper als Topografie des Wissens – gleich einer Landkarte, mit Spuren, Grenzen und Wendepunkten, die es zu erforschen und zu entwerfen gilt.

Mareike Buchmann lebt in Wiesbaden und arbeitet als Tanz- und Performancekünstlerin, Bewegungsforscherin und Vermittlerin. Tanzen bedeutet für sie, in eine Beziehung zu sich, zur Welt und zu anderen zu treten. Tanzen begreift sie als Forschen in Bewegung. Ihre Praktiken fokussieren empathische Verantwortung, teilnehmende Anwesenheit, bewegliche Perspektiven, wirkliche Verbindungen und dezentralisierte Imaginationen. Neben eigenen Projekten unterrichtet und lehrt sie. Aktuell schreibt sie an einer Dissertation zwischen Wissenschaft und Kunst. Der Workshop TEIL:WEISE MEHR WERDEN ist Teil ihrer intensiven praktischen und theoretischen Forschung.

  • Datum: Freitag, 25. September 2020
  • Zeit: 14:00 – 16:00 Uhr
  • Ort: Groove Dance Studio, Wächtersbacher Str. 76, 60386 Frankfurt
  • Gebühr: 30 €
  • Teilnehmer*innen: max. 30
  • Sprachen: Deutsch und Englisch
  • Website: www.mareikebuchmann.de

Empowering Differences

Workshop mit Helena Kontoudakis & France-Elena Damian
Intersektionalität in der eigenen Arbeit

Wie Audre Lorde in einem ihrer Essays darlegt: Es gibt keine Hierarchie der Unterdrückung und die Strategie des Teilens und Herrschens wird so lange nicht überwunden werden, wie wir unsere Unterschiede nicht wahrnehmen, sie nicht feiern und sie nicht zu unserer gegenseitigen (Weiter-)Entwicklung und unserem Empowerment nutzen. In der jetzigen Zeit, in der alles Mögliche dazu verwendet wird, zu spalten und Menschen gegeneinander aufzuhetzen, ist es wichtig, die Grenzen der eigenen Erfahrungswelt zu überwinden. Intersektionalität ermöglicht uns genau das: verschiedene Perspektiven einzunehmen bzw. überhaupt wahrzunehmen und sie in Relation zu unseren eigenen zu setzen. Im Workshop wollen wir uns daher mit Intersektionalität als Konzept zur Sensibilisierung für bestärkende Unterschiede (empowering differences) auseinandersetzen. Unter dem Motto „Check your privilege!“ werden wir Ebenen von Diskriminierung und Privilegierung zusammen tragen. Danach besprechen wir gemeinsam, wie wir das Wissen über Intersektionalität in unser Auftreten, unsere Arbeitsweisen und unsere Haltung integrieren und dadurch das bestehende System überwinden können. Wir weisen explizit darauf hin, dass wir keine Expertinnen auf diesem Gebiet sind, sondern uns gemeinsam auf den Weg begeben wollen, um Erfahrungen, Wissen, Kraft und Herausforderungen miteinander zu teilen.

Barrierefreiheit
Wir bemühen uns um eine möglichst barrierefreie Umsetzung, sodass u.a. auch blinde, taube und in ihrer Mobilität eingeschränkte Mitmenschen teilnehmen und ihre Eindrücke mit uns teilen können.

Helena Kontoudakis ist eine griechisch-schweizerische Regisseurin mit deutsch-jüdischen und kleinasiatischen Wurzeln. Schon vor ihrem Regiestudium an der Schauspielschule Basel hat sie auf der Suche nach neuen Narrativen damit begonnen, selbst geschriebene Texte zu inszenieren. Sie engagiert sich ehrenamtlich im Vorstand des Vereins Pro Quote Bühne und setzt sich für eine paritätische Besetzung aller künstlerischen Ressorts in den Darstellenden Künsten ein. Ihr aktuelles Projekt STÜCK FLEISCH soll als Zukunftsmythos konzeptionell und inhaltlich das Empowerment von talentierten Frauen* in der darstellenden Kunst fördern.

France-Elena Damian, geboren 1977 in Brasov (Rumänien), wuchs als Kind zweier Balletttänzer in Theatern und Varietéshows auf. Sie besuchte bis 1987 die Ballettakademie „George Enescu“ in Bukarest, dann flohen ihre Eltern nach Deutschland. In Berlin studierte sie Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Sie inszeniert deutschlandweit u.a. in den Sophiensaelen Berlin, am Schauspiel Magdeburg, an den Landestheatern Schwerin und Coburg, am Staatstheater Darmstadt, am Heimathafen Neukölln und in New York. Sie ist Vorstandsmitglied und Mitbegründerin des Vereins Pro Quote Bühne und gehört seit Januar 2018 zum künstlerischen Leitungsteam des tak – Theater Aufbau Kreuzberg.

  • Datum: Samstag, 26. September 2020
  • Zeit: 10:00 – 13:00 Uhr
  • Ort: protagon Kulturgelände, Orber Str. 57, 60386 Frankfurt
  • Gebühr: 30 €
  • Teilnehmer*innen: max. 20
  • Sprachen: Deutsch und Englisch
  • Zielgruppe: Wir bieten Workshops für alle Geschlechter an.
  • Website: https://www.proquote-buehne.de/

Entdeckungsreise mit und über Grenzen

Workshop mit Dorsey Bushnell

Wie zeige ich mich in der Welt? Wem zeige ich was von mir wann und wieso? Gehe ich über alte Grenzen, um neue zu setzen? Kollektiv gehen wir auf eine Reise, auf der wir Grenzen setzen und öffnen. Der Workshop ist für Womxn, die auf der Suche nach neue Ressourcen sind, um ihre vielfältigen kreativen Kräfte durch die Entdeckung von Bewegung, Malen und Schreiben auszudrücken. Dies wird durch kreative Formen des Selbstausdrucks ermöglicht, die Klarheit schaffen, wo Worte schwer zu finden sind. Als Trainerin gebe ich spielerisch und mit Leichtigkeit themenbezogene Übungen mit Bewegung, Malen und Schreiben in den Raum hinein. Dadurch wird der kreative Umgang mit bekannten und vollkommen neuen Möglichkeiten angeregt. Hier beginnt ein kreativer Entwicklungsprozess mit dem Ziel, die eigene, ursprüngliche self expression zu kultivieren, Offenheit für neue Kommunikation zu entwickeln und in Austausch mit anderen zu treten.

Zur Teilnahme am Workshop sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Dorsey Bushnell, Jg. 1955, USA/Deutschland-based, hat in der Schweiz und in den USA eine Ausbildung in Expressive Arts Education durchlaufen und arbeitet seit über 20 Jahren als Selbstständige in diesem Bereich, u.a. in diversen Tanz-/ Theaterprojekten und Workshops mit Jugendlichen, Erwachsenen und Migrantinnen. Sie war 12 Jahre lang persönliche Assistentin des Choreografen William Forsythe. Weitere Beschäftigungen: Mentorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst im Master of Contemporary Dance Education Program und bei beramí berufliche Integration e.V. in Frankfurt. Mitbegründerin, Sprecherin, und Co-koordinatorin des Women’s March Frankfurt am Main.

  • Datum: Samstag, 26. September 2020
  • Zeit: 10:00 – 13:00 Uhr
  • Ort: Groove Dance Studio, Wächtersbacher Str. 76, 60386 Frankfurt
  • Gebühr: 30 €
  • Teilnehmer*innen: max. 12
  • Sprache: Deutsch
  • Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung zum Bewegen und auf dem Boden sitzen.

Nur eine Rose als Stütze

Workshop mit Meriam Bousselmi & Miriam Lemdjadi
Theaterworkshop zu Lyrik und Empowerment

Frauen sind oft zwischen bestehenden Normen und Rollendefinitionen gefangen. Ein Aspekt, der sie dazu befähigt, sich von einengenden Erwartungshaltungen zu befreien, ist, sich selbst und die eigenen Optionen in einem anderen Licht zu betrachten. Unser Workshop ist dazu gedacht, die Selbstwahrnehmung von Frauen und ihre Fähigkeit zur Selbstdarstellung herauszufordern. Basierend auf einer Interpretation der dichterischen Arbeit und Biographie von Hilde Domin wollen wir die weiblichen (Fehl)-(Re)-Präsentationen des Selbst, der anderen, der Heimat und der Zugehörigkeit anhand einer Mischung aus Storytelling und Erzählanalysen untersuchen. Im Workshop nehmen wir außerdem Bezug auf aktuelle Dichterinnen und Formate wie Insta-Poetinnen und Poetry Slams. Dabei gehen wir der Frage nach, inwieweit Lyrik mit unserer Lebenswelt zu tun hat und was Worte bewirken können. Wir möchten gemeinsam Gedichte lesen, rezitieren, auseinander bauen, szenisch umsetzen und weiterschreiben. Anhand von Storytelling können schließlich unsere eigenen Geschichten zu Wort kommen.

Der Workshop wird von der Juristin, Regisseurin und Autorin Meriam Bousselmi geleitet. Unterstützt wird sie dabei von Miriam Lemdjadi, die das Projekt organisiert und begleitet. Sie ist Theaterpädagogin, Regisseurin und Performerin. Als Theatermacherinnen wollen die beiden die Erfahrungen von Frauen als Wanderinnen und Fürsorgende teilen und erfahren, was sie auf ihren Reisen unterstützt hat. Sie sind besonders daran interessiert, die Handlungsweisen und Methoden zu ergründen, mit denen sie ihr Gleichgewicht gefunden haben, und wie ihre Erfahrungen andere Frauen inspirieren können. Dieses Empowerment ist ihnen sowohl im lokalen als auch im internationalen Kontext ein zentrales Anliegen.

Mamas

Workshop mit Vivien Klein

„Mamas“ ist ein Konzept von vivi lê moment in zweiter Ausgabe. Es ist für Mamas und Kinder aller Altersstufen gedacht, aber auch für die Menschen um uns herum, die uns helfen, lenken, folgen und mit uns zusammen auf diese besondere Reise gehen können. In diesem Workshop lernen wir spielerisch mehr über das Medizinrad. Wir gehen tief in uns hinein, um Einheit miteinander zu entdecken, die Situation zu erkennen, in der wir jetzt gerade stecken, und um herauszufinden, in welche Richtung wir als Nächstes gehen wollen. Zusammen. Together. Juntas.

Vivien Klein ist geprüfte Wildnisführerin (IWV) und Studentin der Kunstpädagogik an der Goethe Universität Frankfurt. Sie hat einen Abschluss in Natur-/Wildnis-/Umweltpädagogik (ILS) und besuchte das CORE-Grundlagenseminar zur Fitness-Trainer*in (DfAV).

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