Magdalena, como el río · Diana Tada
Magdalena, wie der Fluss
Als sie geboren wurde, nannte man sie Magdalena, nach dem kolumbianischen Fluss. Wie ihr Fluss trägt sie Geschichten von Leben und Tod, von Mythos, Natur und Weiblichkeit in sich. Eine Geschichte zur Verteidigung der Hoffnung, der bereits gegangenen Schritte und des fühlenden Herzens. Magdalena wurde in Kolumbien uraufgeführt und danach in zahlreichen weiteren Ländern wie der Dominikanischen Republik, Peru, Chile, Ecuador, Dänemark, Spanien und Mexiko gezeigt.
Im Anschluss an die Performance wird Pilar Mendoza die Performance mit Diana Tada und Bárbara Luci Carvalho besprechen und dem Publikum Kommentare und Kontextualisierungen liefern.
Sprache(n): Spanisch (ggf. mit Einführung auf Deutsch), das anschliessende Gespräch wird in Spanisch, Englisch und Deutsch geführt
Credits: Text und Übersetzung: Diana Tada (Colombia), Regie: Wili Pinto (Perú), Produktion: Teatro Antropológico de los Andes, Premiere 2012 in Kolumbien
Website/IG: https://dianatada.wixsite.com/artmovementlab/tada
Ort: Indoor-Bühne
Künstlerische Biographie: Diana Tada studierte anthropologisches Theater aus künstlerischen und wissenschaftlichen Gründen. Als Regisseurin, Schauspielerin und Dramatikerin arbeitete sie am Teatro Antropológico de los Andes, wo sie das Art Movement Lab gründete. Tada nutzt Theater – vorrangig in Kolumbien – als Mittel zur Versöhnung und Rekonstruktion des historischen Gedächtnisses. Derzeit absolviert sie an der Universität Bielefeld den Masterstudiengang Interamerikanische Studien mit Schwerpunkt Theaterwissenschaft. Ihr Theaterstück „Magdalena” wurde 2013 in eine Veröffentlichung des kolumbianischen Kulturministeriums aufgenommen. 2017 erhielt sie in Kolumbien den Preis für Dramatik. Ihr Artikel „The Abilities of the Body: A Study from the Theater” ist im von Wilfried Raussert und Sarah-Lena Essifi herausgegebenen Sammelband „Narrating, Representing, Reflecting ‚Disability‘: 21st-Century ‚American‘ Perspectives” erschienen.
Pilar Mendoza Doktor der Soziologie. Journalistin und Forscherin mit Schwerpunkten in den Bereichen Frieden, Konflikt und Erinnerung sowie in Phänomenen wie Migration, informeller Wirtschaft und Vertreibung. Gründerin des Lateinamerikanischen Filmfestivals im Deutschen Filminstitut & Filmmuseum Frankfurt. Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt.