Physisch-performative Wasserungerechtigkeit · Ulrike Düregger
Fehlender Zugang zu Wasser betrifft vor allem FLINTA* of Color. Dieser Workshop lädt dazu ein, die kulturelle, spirituelle und politische Bedeutung von Wasser zu erkunden und möchte einen Rahmen schaffen, in dem verschiedene Erfahrungen und Perspektiven geteilt werden können. In der Auseinandersetzung mit täglichen Waschritualen wird der Körper als Erinnerungsort aktiviert. Mit physisch-performativen Übungen aus der Produktion LIQUID MOVEMENTS wird Wasserungerechtigkeit durch Stimme, Emotion und Bewegung sichtbar. Wasserkanister und Eimer werden zu Objekten für einen Water Walk, und ein Song wird vorgestellt, der mit indigenem Wissen verbunden ist. Der Workshop endet mit einer Mini-Performance.
Sprache(n): Deutsch und Englisch
Material: bequeme Kleidung, Eimer oder anderer Wasserbehälter
Gebühr: Spende (Empfehlung 25€)
Ort: protagon e.V Kulturgelände, Beduinenzelt; max. 20 Teilnehmer*innen
Künstlerische Biographie: Ulrike Düregger ist österreichische Wahl-Berlinerin; Performing Artist, Regisseurin, Singer/Songwriter und Aktivistin. Als Künstlerin interessiert sie die Auseinandersetzung mit Gewalt und Machtungleichheit, die vor allem FLINTA* und People of Color betrifft. Dazu realisiert sie als Ulrike Düregger & Compagnie, einem wechselnden und diversen Kollektiv, Projekte in der Freien Szene Berlins. Gastspiele führten sie in arabische Länder und nach Westafrika. Seit 2018 beschäftigt sie sich performativ mit dem Thema Wasser. Aktuell realisiert sie das vierte Projekt mit dem Titel „Wessen Wasser?“ Hier geht es um (Zugang zu) Wasser als Menschenrecht. Im Laufe der Zeit hat sie viel recherchiert, mit zahlreichen Menschen aus unterschiedlichen Regionen wie Kuba, Kasachstan, Malaysia, Indien, Kamerun, Chile und dem Senegal gesprochen sowie Aktivist*innen des sogenannten globalen Südens zu „indigenous wisdom“ und traditionellen Methoden befragt. www.ulrikedueregger.de