Skinscapes · Beatriz Silva Aranda and Sofia Seta
Verwurzelt in Performance, Tanz und somatischen Praktiken, erkundet der Workshop Care als kollektive, verkörperte Kraft – als Einfluss darauf, wie wir öffentliche und private Räume bewohnen und verwandeln. Wir erforschen sichtbare und unsichtbare Netzwerke der Fürsorge, die unsere Körper und unsere Umgebung durchziehen. Diese Netzwerke machen wir durch Bewegung, Schreiben und ortsspezifische Performances sichtbar und gestalten sie neu. Außerdem reflektieren wir gemeinsam, wie der Körper und erweiterte Choreografie Gesten und darin enthaltene räumliche Erzählungen verwandeln können. Daraus entstehen poetische Impulse für ortsspezifische und kollektive Performances. Der Workshop endet mit künstlerischen Outdoor-Interventionen – flüchtigen Gesten der Fürsorge im Dialog mit der Umgebung. Er folgt keinem festen Schema, sondern versteht sich als offenes Labor, in dem körperliche (Er-)Forschung, Theorie und performative Praxis ineinandergreifen, um zu erkunden, wie sich Care durch Choreografie und räumliche Narration ausdrücken kann.
Sprache(n): Englisch
Material: bequeme Kleidung für Bewegungsfreiheit (z.B. lockere Hosen, Shirts, Sneakers), Notizbuch oder loses Papier, Stifte zum Schreiben
Gebühr: Spende (Empfehlung: 25 €)
Ort: protagon e.V Kulturgelände, Beduinenzelt; max. 20 Teilnehmer*innen
Künstlerische Biographie: Dieser Workshop wird gemeinsam von zwei lateinamerikanischen Tänzerinnen und Tanzvermittlerinnen geleitet, deren Praxen sich gegenseitig bereichern und erweitern.
Sofía Seta ist eine argentinische Tänzerin, Pädagogin und Performerin mit Hintergrund in zeitgenössischem und urbanem Tanz, somatischen Praktiken, Qi Gong und Improvisation. Derzeit absolviert sie ihren Master in Zeitgenössischer Tanzpädagogik in Frankfurt am Main. Ihre interdisziplinäre Praxis versteht den bewegten Körper als Ort des Zuhörens, des Ausdrucks und der kollektiven Resonanz. www.sofiaseta.com
Beatriz Silva Aranda ist eine chilenische Tänzerin, Choreografin, Pädagogin und Produzentin mit Sitz in Berlin. Ihre ortsspezifische und erweiterte choreografische Praxis – verwurzelt in feministischen, dekolonialen und queer-ökologischen Perspektiven – erforscht politische und poetische Verbindungen zwischen Territorien, Körpern und Materialitäten. Als Initiatorin von Cuerpo In Situ begreift sie den Körper als Ort von Beziehung, Resonanz und räumlicher Erkundung und arbeitet häufig in unkonventionellen Räumen. www.beatrizsilva.net