!!!AUSGEBUCHT!!! The Dance of Care · Citlali Huezo Sánchez
Dieser Workshop hat seine maximale Teilnehmerzahl erreicht!
The Dance of Care [Tanz der Fürsorge] ist ein Workshop, der den Körper als Ort individueller wie kollektiver Erfahrung, Erinnerung und Widerstand in den Mittelpunkt rückt. Ausgehend von der Frage, wie wir Fürsorge geben und empfangen, erkunden wir verkörperte Praktiken und schaffen eine vertrauensvolle, intime Atmosphäre, die uns eine respektvolle Annäherung an unsere Körper unter Wahrung der Grenzen aller Beteiligten ermöglicht. In diesem achtsamen Raum teilen wir Wissen über Fürsorge als Ritual, Widerstand und heilende Zärtlichkeit. Gemeinsam erinnern wir uns daran, was unsere Körper längst in sich tragen und entwickeln von dort aus neue Formen gelebter Solidarität. Mit einfachen Körperübungen, Klängen, Tanz und konsensueller Umarmung schaffen wir einen kollektiven Raum, in dem Verbindung und Heilung keine Ausnahme, sondern alltägliche Praktiken sind. Der Körper als ein Lebensraum, ein Myzel, ein Netzwerk. Ein Webprozess.
Sprache(n): Englisch
Material: warme, bequeme Kleidung und eine Decke (wenn möglich)
Ort: protagon e.V Kulturgelände, Beduinenzelt; max. 20 Teilnehmer*innen
Gebühr: Spende (Empfehlung 25€)
Künstlerische Biographie: Citlali Huezo wurde in El Salvador geboren, wuchs in Mexiko-Stadt auf und lebt seit 2008 in Berlin. Sie ist eine vielseitige Künstlerin in den Bereichen Theater, Performance und Bewegungspädagogik und verbindet ihre Leidenschaft für die darstellenden Künste mit einem Fokus auf körperliches Wohlbefinden. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Casa del Teatro in Mexiko-Stadt bei Luis de Tavira. Im Rahmen des Diplomado Teatro del Cuerpo unter Jorge A. Vargas (Teatro Línea de Sombra) spezialisierte sie sich auf physisches Theater. Citlali arbeitete mit namhaften Kompanien und Regisseur*innen in Mexiko, den USA, Polen und Deutschland zusammen, darunter das Bread & Puppet Theater, das Cinema Teatr und die Cosmofactory Theater Produktion. Zu ihren filmischen Arbeiten zählen Naomi’s Journey (2017) und H’iketeia (2023), ein lyrischer Essayfilm über stillgelegte Flughäfen in Mexiko, Deutschland und Griechenland. Seit ihrer Ankunft in Berlin leitete sie Workshops zu physischem Theater und Bewegungsdramaturgie in Deutschland, der Slowakei und Tschechien. Zudem war sie an Kunstprojekten in Mexiko beteiligt.