The Portal Walk · Ana Clara Montenegro
Portal-Spaziergang
Wir laden das Wissen unserer eigenen Biologie und Anatomie ein und weiten ihre Bedeutung auf den Raum aus: Gemeinsam gestalten wir einen Spaziergang, der Menschen mit anderen Lebewesen und der Welt um uns herum verbindet. Wir beginnen mit einer angeleiteten Übung zur somatischen Erfahrung, in der wir die Bedeutung von Körper/Selbst erforschen und eine Verbindung zur Umgebung herstellen. Danach machen wir einen stillen Spaziergang von etwa 30 Minuten. Du bist eingeladen, deinen eigenen Körper beim Spaziergang zu spüren. Deine Empfindungen kannst du in Audio, Video, Bildern, Zeichnungen, im Schreiben oder jeweder anderen Form, die du magst, ausdrücken. Während des Spaziergangs nimmst du dich möglicherweise als Teil der Umwelt und die Umwelt als Teil von dir wahr. Als Gruppe können wir dann über unsere Eindrücke sprechen und neu gewonnenes Wissen teilen.
Sprache(n): Englisch (Übersetzung in Portugiesisch und Spanisch möglich)
Material: bequeme Kleidung zum Bewegen, ein Notizbuch und ein Stift, Gerät für Stimm-/Videoaufzeichnung (z.B. Smartphone)
Gebühr: Spende (Empfehlung 25 €)
Ort: Atelier Diaspora; max. 18 Teilnehmer*innen
Künstlerische Biographie: Ana Clara Montenegro ist vom menschlichen Körper und seiner Art, sich mit anderen Seinsweisen zu verbinden, fasziniert. Als Künstlerin und Bewegungsbildnerin verwendet sie Werkzeuge aus Tanz, Somatik, Yoga und Meditation, um kreative Prozesse zu .fördern. Ihre Arbeit ist stark von ihrem Interesse an Ökologie und indigenen Weltanschauungen beeinflusst. Sie hat einen Master-Abschluss in Choreographie und Performance von der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU-Gießen) und einen Bachelor-Abschluss in Kommunikation von der Bundesuniversität von Pará (UFPA) in Brasilien, außerdem hat sie eine Weiterbildung in Kunst als sozialer Praxis an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) absolviert. Im Laufe ihres Lebens hat sie zudem verschiedene Lehren über Yoga und somatische Techniken empfangen. Sie glaubt, dass der Körper eine Quelle für das Wissen der Vorfahren ist und es durch Philosophie und Literatur tiefer verstanden werden kann. Ana möchte bezugsfähige Kunst machen, die weitergehenden Dialog anregt.