Ein Projekt von

Variations

Eine Frau rennt auf die Bühne. Sie hat Angst, zu spät zu kommen, läuft einem unerreichbaren Ziel hinterher. Der Lauf wird zum Wahnsinn. Doch wenn alles zusammenbricht, kann der Körper endlich atmen. Er wird neu geboren, entdeckt sich selbst und die Welt um sich herum. Bewegungen, Schatten, Puppe. Keine Worte. Was können Körper und Bilder sagen, bevor Worte geboren werden?  In unserem kalibrierten und kodifizierten Leben, das in einen Zeitplan eingebunden ist, verliert das Begehren als Lebensenergie seinen Wert und seine Wahrheit. Eine nonverbale Performance über unser verrücktes, schnelles Leben, aufgeschobene Momente und den Wunsch, sich der Welt zu öffnen.

Julie Gallasse ist Schauspielerin und Theaterregisseurin und beschäftigt sich hauptsächlich mit Körpertheater. Im Laufe der Jahre konnte sie sich den Darstellenden Künsten in ihrer ganzen Vielfalt nähern, einerseits durch ihre universitäre Ausbildung in Performing Arts, in der sie verschiedene Ansätze wie Theater, Tanz und Puppenspiel erforschte, andererseits in mehreren Fortbildungen, u.a. zu Bewegungstheater nach Jacques Lecoq, Techniken von Grotowski, Clown, Masken sowie Umgang mit Objekten und Puppen. In ihrer praktischen Arbeit erkundet sie hybride Formen, in denen die Sprache des Körpers ebenso viel Raum einnimmt wie die Sprache des Objekts, der Musik und manchmal auch des Textes.

Sprache: Französisch (größtenteils nonverbal)
Dauer: 35 Minuten
Buch, Regie und Interpretation: Julie Galasse
Puppenspiel: Turan Demir (Ağaçkakan Kukla Workshop)
Plakat-Design: Maxime Gallasse
Zubehör: Marie Iquel
Erstellt: 2019

 

Datum

Sep 19 2021
Vorbei!

Uhrzeit

18:30

Veranstaltungsort

Halle protagon
Orber Str. 57, 60386 Frankfurt am Main
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